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Ruhestandsklar

Entnahmeplan-Rechner

Stand: Oktober 2026

Ein Entnahmeplan zahlt dir aus deinem Depot jeden Monat einen Betrag. Der Rechner zeigt, wie lange dein Geld reicht und wie viel nach einer Zahl von Jahren übrig ist, mit Rendite und Inflation als Annahmen, die du ändern kannst, und mit dem Plan Jahr für Jahr. Dazu zeigt er die Abgeltungsteuer auf die erste Entnahme und, wenn du freiwillig versichert bist, die Krankenkasse darauf.

Er rechnet in der Reihenfolge des Planers: die Entnahme eines Jahres zu Jahresbeginn, dann die Rendite auf den Rest. Die Laufzeit rechnet er vor Steuern und Beiträgen; die Steuer auf die Entnahme im ersten Jahr und, für freiwillig Versicherte, die Beiträge zur Krankenkasse darauf zeigt er daneben. Stand der Annahmen: 2026.

Deine Eingaben bleiben in deinem Browser: Der Rechner rechnet auf deinem Gerät und sendet nichts davon an unseren Server, außer du lässt dir die Rechnung unten per E-Mail schicken.

Deine Angaben

Was in deinem Depot und auf dem Konto für die Entnahmen bereitliegt.

Was du im ersten Jahr jeden Monat entnimmst; steigt die Entnahme mit der Inflation, ist es ein Betrag in heutigen Euro.

Entnahme

Annahme: ein Mischfonds, wie der Planer ihn rechnet, je zur Hälfte aus Aktien und Anleihen.

Annahme: das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank.

Die Zahl der Jahre, nach denen der Rechner dein Kapital nennt.

Wie viel vom heutigen Depotwert Gewinn ist, also Kurswert minus Kaufpreis. Steuer und Krankenkasse fallen nur auf den Gewinn einer Entnahme an, nicht auf den Verkaufserlös. Verkauft werden nach dem Gesetz zuerst die zuerst gekauften Anteile (§ 20 Abs. 4 Satz 7 EStG), deren Gewinnanteil meist höher ist; der Anteil des ganzen Depots ist deshalb eine Näherung.

Sie bestimmt die Teilfreistellung des Gewinns (§ 20 InvStG).

Krankenversicherung

In der Krankenversicherung der Rentner und privat Versicherte zahlen auf Entnahmen keine Beiträge; freiwillige Mitglieder zahlen auf den Gewinn.

So lange reicht dein Geld

Dein Geld reicht 28 Jahre.

Dein Geld reicht
28 Jahre
Kapital nach 10 Jahren
137.487,75 €
in heutigen Euro
112.787,84 €
Entnahme im Monat im 28. Jahr
1.066,06 €
Entnommen insgesamt
277.688,62 €
Entnahme im ersten Jahr
7.494,72 €
Davon Gewinn
2.997,89 €
Steuer auf die Entnahme im ersten Jahr
− 289,73 €
Entnahme netto im ersten Jahr
7.204,99 €
Entnahme netto im Monat
600,42 €

Im Druckdialog „Als PDF sichern“ wählen. So nimmst du die Rechnung mit, etwa zu deiner Partnerin, deinem Partner oder in eine Beratung.

Dein Rentenjahr

Wir schicken dir diese Rechnung als Link und melden uns, wenn sich die Zahlen für dein Rentenjahr ändern. Keine weiteren Mails.

Der Rest von 0,02 € deckt keinen vollen Monat mehr.

Steuer: Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag auf den Gewinn nach der Teilfreistellung und dem Sparer-Pauschbetrag, ohne Kirchensteuer und ohne andere Kapitalerträge im Jahr (§ 32d, § 20 Abs. 9 EStG, § 20 InvStG). Ist dein persönlicher Steuersatz niedriger, kannst du in der Steuererklärung die Günstigerprüfung beantragen und zahlst dann weniger (§ 32d Abs. 6 EStG); die rechnet der Rechner nicht. Ab dem zweiten Jahr ändert sich der Gewinnanteil mit dem Kurs.

Die Entnahme eines Jahres wird zu Jahresbeginn genommen, der Rest bringt die Rendite des Jahres, wie im Planer. Reicht das Kapital nicht mehr für ein ganzes Jahr, zählt der Rechner die Monate, die es noch zahlt.

Die Vorabpauschale und weitere Kapitalerträge rechnet der Rechner nicht; der Planer rechnet sie für jeden Fondsanteil, Jahr für Jahr.

Der Plan Jahr für Jahr
Der Entnahmeplan Jahr für Jahr: Entnahme, Rendite und Kapital am Jahresende
JahrEntnahmeRenditeKapital am Jahresende
17.494,72 €6.428,35 €157.683,58 €
27.644,61 €6.376,65 €156.415,62 €
37.797,50 €6.316,27 €154.934,39 €
47.953,45 €6.246,69 €153.227,63 €
58.112,52 €6.167,40 €151.282,51 €
68.274,77 €6.077,82 €149.085,56 €
78.440,27 €5.977,43 €146.622,72 €
88.609,08 €5.865,58 €143.879,22 €
98.781,26 €5.741,66 €140.839,62 €
108.956,89 €5.605,02 €137.487,75 €
119.136,03 €5.454,95 €133.806,67 €
129.318,75 €5.290,73 €129.778,65 €
139.505,13 €5.111,63 €125.385,15 €
149.695,23 €4.916,82 €120.606,74 €
159.889,13 €4.705,50 €115.423,11 €
1610.086,91 €4.476,79 €109.812,99 €
1710.288,65 €4.229,78 €103.754,12 €
1810.494,42 €3.963,54 €97.223,24 €
1910.704,31 €3.677,05 €90.195,98 €
2010.918,40 €3.369,30 €82.646,88 €
2111.136,77 €3.039,18 €74.549,29 €
2211.359,51 €2.685,57 €65.875,35 €
2311.586,70 €2.307,26 €56.595,91 €
2411.818,43 €1.903,05 €46.680,53 €
2512.054,80 €1.471,59 €36.097,32 €
2612.295,90 €1.011,56 €24.812,98 €
2712.541,82 €521,52 €12.792,68 €
2812.792,66 €0,00 €0,02 €

So rechnet der Rechner

Der Rechner geht Jahr für Jahr vor, in der Reihenfolge des Planers. Das Beispiel: 158.749,95 € Kapital, 624,56 € Entnahme im Monat, 4,25 % Rendite und 2 % Inflation.

Nach welchen Regeln und Quellen alle Rechner rechnen, steht unter Methodik und Quellen.

  1. Entnahme zu Jahresbeginn: Zu Beginn eines Jahres werden zwölf Monatsbeträge entnommen. Im Beispiel: 12 × 624,56 € = 7.494,72 €.

  2. Rendite auf den Rest: Was übrig bleibt, bringt die Rendite des Jahres, auf den Cent gerundet; Abgeltungsteuer auf den Ertrag (§ 32d EStG, nach der Teilfreistellung des § 20 InvStG) zieht der Rechner nicht ab. Im Beispiel: 151.255,23 € × 4,25 % = 6.428,35 €, am Jahresende 157.683,58 €.

  3. Inflation: Steigt die Entnahme mit der Inflation, wächst der Betrag des Jahres jedes Jahr um sie, auf den Cent gerundet, wie im Planer. Im Beispiel im zweiten Jahr auf 7.644,61 €, 637,05 € im Monat.

  4. Das letzte Jahr: Reicht das Kapital nicht mehr für zwölf Monate, zahlt es die vollen Monate, die es deckt; ein Rest unter einem Monat bleibt stehen. Im Beispiel reicht das Geld 28 Jahre.

  5. Kapital nach Jahren: Das Kapital am Ende eines Jahres, auch geteilt durch die Inflation der Jahre bis dahin, also in heutigen Euro. Im Beispiel nach 10 Jahren 137.487,75 €, heute 112.787,84 € wert.

Häufige Fragen

Wie lange reicht mein Geld bei monatlicher Entnahme?

Das hängt von Kapital, Entnahme, Rendite und Inflation ab. Der Rechner rechnet es Jahr für Jahr aus und nennt Jahre und Monate.

Warum entnimmt der Rechner zu Jahresbeginn?

So rechnet der Planer: Das Geld des Jahres liegt dann auf dem Konto, und nur der Rest arbeitet weiter. Das ist eher vorsichtig gerechnet.

Was ändert eine Entnahme, die mit der Inflation steigt?

Sie behält ihre Kaufkraft, dafür reicht das Geld kürzer. Der Rechner zeigt beides; du wählst, wie er rechnet.

Was bedeutet „länger als 100 Jahre“?

Die Rendite trägt die Entnahmen über die ganze Zeit. Der Rechner folgt dem Plan höchstens 100 Jahre und sagt dann, dass das Geld länger reicht.

Sind Steuern eingerechnet?

Nur zum Teil. Die Laufzeit rechnet der Rechner vor Steuer; die Abgeltungsteuer auf die Entnahme im ersten Jahr zeigt er daneben, nach der Teilfreistellung und dem Sparer-Pauschbetrag. Der Planer rechnet sie für jeden Anteil und jedes Jahr mit.

Zahle ich Steuer auf die ganze Entnahme?

Nein, nur auf den Gewinn darin, nach der Teilfreistellung und dem Sparer-Pauschbetrag (§ 32d, § 20 Abs. 9 EStG, § 20 InvStG). Im Beispiel sind von 7.494,72 € im ersten Jahr bei 40 % Gewinnanteil 2.997,89 € Gewinn, die Steuer beträgt 289,73 €, netto bleiben 7.204,99 €.

Zahle ich als Rentner Krankenkasse auf die Entnahmen aus meinem Depot?

Nur als freiwilliges Mitglied, und dann auf den Gewinn, nicht auf den Erlös; in der Krankenversicherung der Rentner und privat versichert nicht (§ 237, § 240 SGB V). Im Beispiel kostet der Gewinn bei 1.500,00 € Rente 35,76 € Kranken- und Pflegeversicherung im Monat.

Entnahmeplan berechnen: wie lange das Geld reicht

Was ein Entnahmeplan ist

Bei einem Entnahmeplan verkaufst du im Ruhestand Fondsanteile, um eine Rentenlücke zu füllen. Was im Depot bleibt, arbeitet weiter. Wie lange das Geld reicht, hängt von drei Dingen ab: wie viel du entnimmst, welche Rendite der Rest bringt und ob die Entnahme mit der Inflation wächst.

Wie der Rechner rechnet

Der Rechner rechnet wie der Planer Jahr für Jahr. Zu Beginn eines Jahres nimmt er die zwölf Monatsbeträge, auf den Rest rechnet er die Rendite des Jahres, kaufmännisch auf den Cent gerundet. Steigt die Entnahme mit der Inflation, wächst der Jahresbetrag von Jahr zu Jahr um die Inflation, auf den Cent gerundet; der Monatsbetrag ist ein Zwölftel davon, darum weichen zwölf Monatsbeträge um wenige Cent vom Jahresbetrag ab. Reicht das Kapital zu Beginn eines Jahres nicht mehr für zwölf Monate, zahlt es die vollen Monate, die es noch deckt.

Warum die Inflation zählt

Eine gleichbleibende Entnahme verliert jedes Jahr an Kaufkraft. Damit du dir in zehn Jahren so viel leisten kannst wie heute, muss die Entnahme mit der Inflation wachsen; dann reicht das Geld kürzer. Der Rechner nennt das Kapital nach einer Zahl von Jahren deshalb auch in heutigen Euro.

Die Annahmen

Der Planer nimmt 2 % Inflation an, das Ziel der Europäischen Zentralbank, und für einen Mischfonds 4,25 % Rendite im Jahr, die Hälfte aus Aktien- und Anleihenrendite. Echte Renditen schwanken; eine Reihe schlechter Jahre zu Beginn verkürzt die Reichweite. Die Risikoansicht des Planers rechnet dafür viele mögliche Verläufe.

Das Rechenbeispiel

Das Beispiel nimmt das Kapital und die Lücke aus dem Rentenlücke-Rechner: 158.749,95 € Kapital und 624,56 € im Monat. Im ersten Jahr werden 7.494,72 € entnommen, die übrigen 151.255,23 € bringen 6.428,35 € Rendite, am Jahresende sind es 157.683,58 €. Im zweiten Jahr steigt die Entnahme auf 7.644,61 € im Jahr, 637,05 € im Monat. Das Geld reicht 28 Jahre; nach 10 Jahren sind noch 137.487,75 € übrig, in heutigen Euro 112.787,84 €.

Was der Rechner nicht rechnet

Die Steuer zeigt der Rechner für die Entnahme im ersten Jahr, mit dem Gewinnanteil und der Fondsart, die du angibst, und mit dem ganzen Sparer-Pauschbetrag; die Laufzeit rechnet er vor Steuer, dein Geld reicht also eher kürzer. Die Krankenkasse zeigt er nur für freiwillige Mitglieder, mit Kindern und dem durchschnittlich erhobenen Zusatzbeitrag. Der Planer rechnet Steuer und Vorabpauschale für jeden Anteil und jedes Jahr.

Artikel: Entnahmeplan

Im Planer weiterrechnen

Der Planer rechnet deinen Entnahmeplan für jeden Fonds mit Abgeltungsteuer, Teilfreistellung und Vorabpauschale, verkauft die ältesten Anteile zuerst und zeigt in vielen möglichen Verläufen, wie wahrscheinlich das Geld reicht.

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